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Familienrecht

Nichts kann das Lebensumfeld eines Menschen so stark in persönlicher, emotionaler und wirtschaftlicher Hinsicht beeinträchtigen wie Streitigkeiten im engen familiären Umfeld. Diese Probleme werden durch das Familienrecht geregelt.

Aber wer denkt schon an Ärger, Streit und an Probleme, wenn der Himmel voller Geigen hängt und die Zukunft in leuchtendem Rosa erstrahlt? Dabei liegt die Scheidungsrate in Deutschland bei annähernd 50 Prozent, in Großstädten sogar noch höher. Es kann also jede(n) treffen. Zudem passiert es oft, dass die Ehepartner sich über die Trennungs- und Scheidungsmodalitäten uneinig sind. Die Folge sind langwierige juristische Auseinandersetzungen.

Nicht selten haben die Betroffenen in diesen Situationen erhebliche existentielle Sorgen. Es geht um Fragen wie:

  • Was geschieht mit dem ehelichen Haus oder der Wohnung? Wie wird das Vermögen aufgeteilt? Wie werden die Schulden abbezahlt?
  • Bei wem werden die gemeinsamen Kinder künftig leben, und wie wird das Umgangsrecht des anderen Elternteils mit den Kindern geregelt?
  • Wieviel Unterhalt muss man für den Ehegatten und für die Kinder zahlen und wie lange?
  • Wie wird der Hausrat (Möbel, Erinnerungsstücke, etc.) verteilt?
  • Was geschieht mit meiner Altersvorsorge und Rente anlässlich der Scheidung?
  • Wie lange dauert ein Scheidungsverfahren? Was muss ich dabei beachten?
  • Mit welchen Gerichts- und Anwaltskosten muss ich rechnen?

Bei gemeinsamen Kindern und entsprechenden Streitigkeiten über Unterhalt, Besuchsregelungen, Schulbesuchen, Namensrecht, etc. und bei der Aufteilung von gemeinsamem Vermögen (z. B. Immobilien), bei Fragestellungen über gegenseitige Rechte und Pflichten im Alter und bei Krankheit (Stichwörter: Pflege und Betreuung) sowie bei erbrechtlichen Streitigkeiten sind profunde Kenntnisse der Rechtsmaterie im Familienrecht und in den angrenzenden Bereichen von Erbrecht, Gesellschaftsrecht und Betreuungsrecht notwendig, wenn es um Scheidung geht. Mit Einschränkungen gelten dieselben Regelungen ebenso für unverheiratete Paare.

Wir beraten Sie u. a. bei folgenden Themenfeldern:

  • Trennung und Scheidung (sowohl streitiger Scheidung als auch einverständlicher Scheidung), auch bei Eheleuten unterschiedlicher Nationalität
  • Unterhalt in jeder Form, wie Kindesunterhalt minderjähriger und volljähriger Kinder sowie Ehegattenunterhalt in Form von Trennungsunterhalt und nachehelichem Unterhalt
  • Zugewinnausgleich und Vermögensauseinandersetzung (z. B. auch bei gemeinsamem Immobilieneigentum)
  • Ehewohnung und Wohnungszuweisung einschließlich Klärung mietrechtlicher Fragen bei Trennung
  • Umgangs- und Besuchsrecht mit Kinder- sowie Kindschaftsrecht, elterliche Sorge einschließlich des Aufenthaltsbestimmungsrechtes und der Kindesherausgabe
  • Renten- und Versorgungsausgleich bei Scheidung
  • Trennungsvereinbarungen und Scheidungsfolgenvereinbarungen, Ehevertrag
  • Patienten, Betreunngs- und Vorsorgevollmachten
  • Testament, Erbvertrag und Erbfolge

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ – Ein Ehevertrag kann helfen, späteren Streit zu vermeiden

„In guten wie in schlechten Zeiten“ für einander einstehen zu wollen, das beteuern die Partner, wenn sie sich die Ehe versprechen. Und sicher möchte auch jeder dieses Versprechen halten. Aber die Erfahrung lehrt leider etwas anderes. Damit es im Fall von Trennung oder Scheidung nicht zum erbitterten Streit kommt, empfiehlt es sich, von vornherein einen Ehevertrag aufzusetzen. Man sollte dies nicht als Misstrauensbeweis sehen, sondern im Gegenteil als Zeichen von Offenheit und Transparenz. Das kann Vertrauen und Sicherheit schaffen und sich in Konfliktsituationen positiv auf den Umgang der Partner miteinander auswirken.

Wir beraten Sie bei der Erfassung ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Interessen, zeigen Ihnen Lösungswege und Möglichkeiten auf und formulieren einen entsprechenden Ehevertrag. Sofern beide Parteien damit einverstanden sind, ist es selbstverständlich möglich, auch nach der Heirat noch einen Ehevertrag abzuschließen.

Ähnliches gilt für eine sogenannte Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung. Hier können die Partner (wenn auch rechtlich eingeschränkt) selbstbestimmend und einvernehmlich für den Fall einer möglichen oder bald bevorstehenden Trennung oder Scheidung Regelungen treffen, die späteren Streit und gerichtliche Auseinandersetzungen vermeiden. Oder sie können sie zumindest erheblich entschärfen. Dies kann sich positiv auf die anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten auswirken.

So sensibel wie möglich, aber so konsequent wie nötig!

Rechtsstreitigkeiten im Ehe- und Familienrecht verlangen stets eine sehr sensible Vorgehensweise. Die anlässlich einer Trennung oder Scheidung auftretenden Probleme können das Verhältnis zwischen den ehemaligen Partnern lange Zeit, evtl. sogar ein Leben lang zerstören. Tiefgreifender Vertrauensverlust, verletzter Stolz und falsche Eitelkeit können einer harmonischen und einvernehmlichen Abwicklung eines gemeinsamen Lebensabschnittes im Wege stehen. Gerade wenn aus der Beziehung Kinder hervorgegangen sind, belastet die Klärung aller Fragen, die die Kinder unmittelbar oder mittelbar betreffen, das Verhältnis der Beteiligten zusätzlich.

Im Falle einer Auseinandersetzung vertreten wir Sie außergerichtlich und vor Gericht, mit Nachdruck und Engagement. Im Falle einer Scheidung sollte der Rechtsstreit das letzte Mittel sein. Gerne helfen wir bei der Vermittlung zwischen den Parteien oder beraten Sie, wenn Sie einen Mediator einschalten möchten.

Sollte eine gerichtliche Auseinandersetzung nicht zu verhindern sein, haben Sie mit unserer Kanzlei einen zuverlässigen Partner an Ihrer Seite!

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